Sozialarbeit im Krankenhaus

Zur Zeit entsteht ein Bremer Landeskrankenhausgesetz, welches auch die Sozialdienste im Akutkrankenhaus, der Psychiatrie und den Rehabilitationskliniken betrifft. Um eine qualitative Patientenversorgung auch weiterhin möglich zu machen, sind aus Sicht des DVSG und des DBSH Bremen in diesen Bereichen Nachbesserungen erforderlich. Diese sind in einer gemeinsam abgestimmten Stellungnahme verschriftlicht worden und an die betreffenden Entscheidungsträger versandt. Die Stellungnahme …

Stellungnahme zur Einstellung des Prozesses gegen den Amtsvormund

Heute vormittag wurde das Verfahrens gegen den Amtsvormund eingestellt. Die Strafkammer ist zu der Einschätzung gekommen, dass Bert Kaufmann zwar eine Mitverantwortung dafür trage, aber es sei auch deutlich geworden, dass die zuständige Behörde 2006 völlig unterbesetzt war. Deutlich geworden sei aber auch, dass am „Fall Kevin“ Viele Verantwortung trugen. So richtet der DBSH in seiner Stellungnahme zum Prozess den Blick auf Verantwortliche und offene Punkte in den Konsequenzen nach dem Tod des Kindes. Er fordert “ein klares Signal aus Politik und Senat für selbstbewusste Fachlichkeit im Interesse der Kinder und Jugendlichen”. Die komplette Stellungnahme …

offener Stammtisch am Montag

Nach mehreren Anfragen zu einem lockeren Zusammensein freuen wir uns auf Euch (Mitglieder und Interessierte) am Montag den 23.08. um ca. 20:30 zum Stammtisch im Leos (alte Musikbibliothek; Haltestelle Rembertistraße). Motto: “„…alle Räder stehen still, weil dein starker Arm es will – was hat das mit Gewerkschaft und Sozialarbeitern zu tun?“. Wer bereits zur Vorstandssitzung vorher um 18:00 Uhr (Kontorhaus Rembertistraße 28) dazukommen mag ist herzlich eingeladen.

Kinder psychisch kranker Eltern im Fokus von KIDS Strengths

Auf der Internetseite “KIDS Strengths” steht die Unterstützung der Kinder psychisch kranker Eltern im Vordergrund. Hier werden im Sinne der Prävention für Kinder/Jugendliche, Eltern sowie Fachkräfte Wissen und Materialien zur Verfügung gestellt. Der Ansatz der Homepage verbindet Wissen aus der EU und bietet Materialien an, die sich an den Ressourcen der Betroffenen orientieren. Mehr dazu unter: http://www.strong-kids.eu/

Radiotipp: "Dienstmaserati und Traumrendite"

Deutschlandradio Kultur - Zeitfragen Aus der Vorschau des Deutschlandradio Kultur-Programms: “Dienstmaserati und Traumrendite – Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit (von Peter Kessen)
Der Maserati des Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe machte bundesweit Schlagzeilen. Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen. Die GmbH erlaubt viele Möglichkeiten Gewinne herauszuziehen – trotz Gemeinnützigkeit. (…)” Dieser Radiobeitrag wird am 23. August um 19:30 auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt. Weitere Infos unter: http://www.dradio.de/dkultur/vorschau/

Radiotipp: “Dienstmaserati und Traumrendite”

Deutschlandradio Kultur - Zeitfragen Aus der Vorschau des Deutschlandradio Kultur-Programms: “Dienstmaserati und Traumrendite – Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit (von Peter Kessen)
Der Maserati des Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe machte bundesweit Schlagzeilen. Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen. Die GmbH erlaubt viele Möglichkeiten Gewinne herauszuziehen – trotz Gemeinnützigkeit. (…)” Dieser Radiobeitrag wird am 23. August um 19:30 auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt. Weitere Infos unter: http://www.dradio.de/dkultur/vorschau/

Nach der WM ist vor der Agenda

Erdkugel, die  wie ein Ball von drei Händen gehalten wird

IFSW-Weltkongress legt ehrgeizige Agenda zur globalen Förderung Sozialer Arbeit vor.

Die drei weltweiten Organisationen für Soziale Arbeit wie die der Fachkräfte, der Organisationen und der Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit – IFSW, IASSW und ICSW – haben erstmals gemeinsam getagt und 2500 Social Worker aus 113 Ländern kamen zusammen. Als Ergebnis entstand die Hong Kong Agenda mit folgenden vier Hauptthemen:

- Ökonomische und soziale Ungleichheit in Ländern und zwischen Regionen

- Würde und Wert des Menschen

- Umweltverträglichkeit

- Bedeutung der menschlichen Beziehungen

Als nächster Schritt ist die offene weltweite Diskussion am Social Work Day, dem 15. März 2011, angesetzt. Soziale Einrichtungen, Hochschulen, regionale und nationale Institutionen und Interessierte in ihren Netzwerken sind eingeladen, sich gemeinsam mit der Agenda auseinander zu setzen. >> mehr dazu

Veranstaltung zu Studienperspektiven

Der DBSH veranstaltet im Rahmen der Fachgruppe “Studierende” ein Treffen zu dem Thema “Verbesserung der Studienbedingungen und bessere Zukunftsperspektiven”. Es soll eine Plattform für Studierende geboten werden, sich mit den Menschen, die bereits in der Sozialen Arbeit tätig sind, gemeinsam für die Interessen von Studierenden einzusetzen. Das Treffen findet statt am Donnerstag, 15. Juli 2010,  13:00 – 19:00 Uhr in Berlin - DBSH Büro Berlin – Rungestraße 22 – 24, 10179 Berlin. Für Studierenden können Anfahrts- /Übernachtungs- und Verpflegungskosten anteilig übernommen werden. Anmeldung bis 01. Juli 2010. Einladung mit näheren Informationen: Veranstaltung Studienperspektiven

“Junge Wissenschaft” an der Hochschule

Drei Absolventinnen – Friederike Lorenz, Marie Seedorf und Katharina Blickle (Reihenfolge v.l.n.r.)- der Hochschule Bremen für Soziale Arbeit stellten am 22.06.10 ihre Bachelor-Abschlussarbeiten an der Hochschule vor. Vor einem Publikum von 50 Zuhörern erläuterte Marie Seedorf ihre Arbeit zu „Der Sozialdatenschutz nach dem SGB und sein Einfluss auf Kooperationsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit – Am Beispiel des Bremer Handlungskonzepts ,Stopp der Jugendgewalt’“. Danach präsentierte Friederike Lorenz ihre Arbeit zu „Der Anti-Bias-Ansatz – ein Weg zur Verwirklichung der Antidiskriminierungslinie in der Sozialen Arbeit“. Im dritten Vortrag wurde von Katharina Blickle „Eskalation und Deeskalation von Konflikten in Einrichtungen der Jugendhilfe – Ansätze zu einem professionellen Konfliktverständnis“ vorgestellt. Zum Abschluss blieb noch Zeit, sich mit den Absolventinnen über die Themen auszutauschen.

Kein Abschied vom Sozialstaat – Saarbrücker Erklärung

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) warnt in seiner “Saarbrücker Erkläung” angesichts der fortgesetzten Kürzungen bei sozialen Leistungen und Diensten vor einer wachsenden Spaltung der Gesellschaft. Stattdessen fordert der Verband von der Politik ein wirkliches “Armutsbekämpfungskonzept” und eine solidarische Beteiligung der Bezieher von höherem Einkommen und von Unternehmen an den Sozialkosten. Um dies durchzusetzen, müsse die Soziale Arbeit politischer werden, so der 1. Vorsitzender des DBSH, Michael Leinenbach: “Es ist ethische Verpflichtung der Profession sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen”. Zum PDF “Saarbrücker Erklärung”.