Rechtsschutz

Gaby Böhme, die Vorsitzende der BTK, ermutigt Mitglieder sich Unterstützung in Rechtsfragen zu holen. Den Beitrag können Sie auch auf der Bundesseite des DBSH lesen.


Rechtsschutzbeauftragte werden immer wichtiger in der Sozialen Arbeit

Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Sozialen Arbeit,

der DBSH hat für seine Mitglieder innerhalb seiner Landesverbände Rechtsschutzbeauftragte angesiedelt. Entsprechend unseres föderalistischen Prinzips stehen so in fast allen Bundesländern Rechtsschutzbeauftragte für unsere Mitglieder mit Ihren jeweiligen verschiedenen Belangen zur Verfügung.

Gerade in einer Zeit des Abbaus von „Sozialen Leistungen“ wird die Arbeit unserer Rechtsschutzbeauftragten für unsere Mitglieder wichtiger den je. Beginnend in der psychosozialen Betreuung bis hin zur arbeitsrechtlichen Beratung bietet der DBSH so seinen Mitgliedern ein breites Spektrum an Hilfen und Beratungsleistungen an.

Unterstützt werden unsere Rechtschutzbeauftragten von den jeweiligen dbb dienstleistungszentren. Der DBSH kann als Mitgliedsverband im dbb sowie der dbb-tarifunion somit auch auf die Gemeinschaftsleistungen innerhalb der dbb-Familie z. B. die Dienstleistungszentren zurückgreifen. In diesen Dienstleistungszentren arbeiten erfahrene Juristen die unseren Rechtsschutzbeauftragten zur Seite stehen und unsere Mitglieder in arbeitsrechtlichen Fragen auch gerne beraten und vertreten.

Das Netz unserer Rechtsschutzbeauftragten wurde von uns so geknüpft, dass wir für unsere Mitglieder vor Ort in fast allen Bundesländern Rechtschutzbeauftragte als Ansprechpartner haben. Die Koordination der Rechtsschutzbeauftragten wird über die Bundestarifkommission (BTK) gewährleistet. Hier laufen alle Fäden zusammen und ein kollegialer Austausch findet statt.

Ich stelle auch fest, dass die Anfragen im Bereich des Arbeitsrechts in der derzeitigen Situation bei unseren Rechtsschutzbeauftragten stetig steigen. Viele unserer Kolleginnen und Kollegenarbeiten arbeiten bereits in Arbeitsverträgen, die sich weit von BAT, resp. TVöD, TVL und sonstigen analogen Tarifverträgen bewegen. Kürzungen sozialer Leistungen, niedrigere Eingruppierungen für Tätigkeiten innerhalb der sozialen Arbeit als in den Tarifverträgen vorgesehen sowie Arbeitsplatzverlust u. a. bzgl. der Hartz-Gesetzgebung sind nur ein Teil der Anfragen. Fragen zu Beurteilungen und Zeugnissen sind weitere Aufgaben die von unseren Rechtsschutzbeauftragten in Zusammenarbeit mit den Dienstleistungszentren des dbb geleistet werden.

Ich sehe daher die Tätigkeiten unserer Rechtsschutzbeauftragten auch weiterhin als wesentlichen Bestandteil unserer Arbeit innerhalb des DBSH an.

Unsere Mitglieder kann ich nur ermuntern sich bei entsprechenden Problem- bzw. Fragestellungen bzgl. ihres Arbeitsplatzes an den / die zuständige Rechtsschutzbeauftragte/n zu wenden.

Die Kolleginnen und Kollegen die noch kein Mitglied sind möchte ich ermutigen sich diese Leistung durch den Erwerb der Mitgliedschaft zu sichern.

Ansonsten verbleibe ich mit freundlichen Grüßen Ihre

Gaby Böhme
Vorsitzende der BTK

Rechtsschutzantrag

dbb-Informationen zum Ablauf des Rechtsschutzverfahrens