Gewerkschaft

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Mitbestimmung im beruflichen Alltag nimmt in der heutigen Zeit einen immer größer werdenden und wichtigen Stellenwert in der gewerkschaftlichen Arbeit ein. Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten bereits vor Ort in den jeweiligen Dienststellen, Behörden, bei Freien Trägern, privaten Trägern oder GmbH’ s im Sozial- und Gesundheitsdienst sowie in den verschiedenen Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitsdienst, in den verschiedenen Gremien der Mitbestimmung aktiv mit.

Ob in den Mitbestimmungsgremien der betrieblichen Mitbestimmung (Betriebs- und Personalräte, kirchliche Mitarbeitervertretungen usw.) oder der Unternehmensmitbestimmung (Aufsichtsräte u. Ä.), die Kolleginnen und Kollegen leisten hier eine großartige Arbeit.

Und gerade an der Basis in den Mitbestimmungsgremien werden die Kolleginnen und Kollegen ständig mit Spannungsfeldern wie Haustarifen und / oder „outsourcing“ Prozessen konfrontiert.

Die Spannungsfelder vor Ort bestehen darüber hinaus häufig im Folgenem:

mehr Dienstleistungen und Service in gleicher Arbeitszeit und mit gleichem Personal, Flexibilität am Arbeitsplatz, Einstellung von Ein-Euro-Kräften in den Einrichtungen, Einbeziehung von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im bürgerlichen Engagement leistungsorientierter Bezahlung, Einstufung der neuen Studienabschlüsse und Umgang mit den derzeit bestehenden Studienabschlüssen, Ausbau der Qualifizierung (Grad der Ausbildung und permanente Fortbildung).

Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Bundestarifkommission möchte ich nun versuchen auch für die Soziale Arbeit ein Netzwerk im Rahmen der Mitbestimmung zu knüpfen. Nur im Team werden wir es schaffen das Netzwerk schlagkräftig und durchsetzungsfähig zu gestalten.

Mit kollegialen Grüßen
Michael Leinenbach
Bundesvorsitzender des DBSH e.V.

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